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Netzwerkadressen/-protokolle

MAC-Adresse (Media-Access-Control-Adresse)

Das ist die Hardwareadresse jedes einzelnen Netzwerkadapters, die zur eindeutigen Identifizierung des Geräts in einem Rechnernetz dient. Bei Apple wird sie auch Ethernet-ID, Airport-ID oder Wi-Fi-Adresse genannt, bei Microsoft physikalische Adresse. Bei Linux wird sie Hardware-Adresse genannt.

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IP-Adresse

  • Jede IP-Adresse besteht aus 32 Bits*
  • Eine IP-Adresse besteht aus vier Oktetten (4 x 8 Bits)
  • Ein Oktett besteht aus 8 Bits
  • IP-Adressen setzen sich zusammen aus Rechneranteil (Hostanteil) und Netzwerkanteil
  • Jeder Adresse ist eine Netzwerkmaske zugeordnet

*max. mögliche Adressen: IP (v4): 232 = 4.294.967.296; IP (v6): 2128 ~ 340 Sextillionen

Umrechnungstabelle:

27 26 25 24 23 22 21 20
1286432168421

Schreibweise von IP-Adressen:

Binäres Format11000000101010000000101000100011
128 + 64128 + 32 + 88 + 232 + 2 + 1
Dezimal Format192.168.10.35

Um zu wissen, wohin ein Datenpaket auf die Reise gehen soll, muss jeder Rechner eindeutig identifiziert werden. Wie im realen Leben, wo ein Postpaket über eine Adresse an den Empfänger gelangt, gibt es bei TCP/IP die IP-Adresse (Internet Protocol Adress). Die IP-Adresse besteht aus vier Blöcken mit je drei Ziffern bis maximal 255.

Kleine Netze - wenige Hosts pro Netz

Subnetzmaske: 255.255.255.0

verfügbare IPs : 192.168.5.1 bis 192.168.5.254

192.168.5.255 entspricht hier der Broadcast-Adresse und darf nicht verwendet werden.

192.168.5.0 entspricht der Netz-ID und darf ebenso nicht verwendet werden.

Große Netze - viele Hosts pro Netz

Subnetzmaske: 255.255.0.0

verfügbare IPs: 192.168.0.1 bis 192.168.255.254

Sehr große Netze - sehr viele Hosts pro Netz

Subnetzmaske: 255.0.0.0

verfügbare IPs: 192.0.0.1 bis 192.255.255.254


DHCP

DHCP ermöglicht es, Computer ohne manuelle Konfiguration der Netzwerkschnittstelle in ein bestehendes Netzwerk einzubinden. Nötige Informationen wie IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, Name Server (DNS) und ggf. weitere Einstellungen werden automatisch vergeben, sofern das Betriebssystem des jeweiligen Computers dies unterstützt.

Ping

Mittels „Ping“ lässt sich überprüfen, ob ein Zielrechner in einem Netzwerk erreichbar ist und wieviel Zeit das Routing in Anspruch nimmt. „Ping“ sendet dazu ein ICMP-„Echo-Request“-Paket (ping) an den Zielrechner. Dieser sendet, sofern er das Protokoll unterstützt, eine Antwort zurück: ein ICMP-„Echo-Reply“ (pong).

Aus einer fehlenden Antwort lässt sich nicht schließen, dass der Zielrechner nicht erreichbar ist. Manche Zielrechner verwerfen ICMP-Pakete ohne eine Antwort zu senden.

Siehe auch