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Grundlagen der Wärmeerzeugung

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Grundlagen

Der Begriff Wärmeerzeuger ist ein Sammelbegriff für alle Arten der Heizgeräte. Es ist der Ort, an dem ein Energieträger in Wärme umgewandelt wird und an das Heizungssystem bzw. die Trinkwassererwärmung abgegeben wird. Dabei kann es sich um ein Heizgerät handeln, dass Wärme durch die Verbrennung von Brennstoffen erzeugt, aber auch um Anlagen, die ohne Verbrennung arbeiten, wie die Wärmepumpe oder die Solarthermie.

Nachfolgend geben wir einen Überblick über die häufigsten Brennstoffarten und die gängigsten Wärmeerzeuger.

Brennstoffarten

Grundlagen

Brennstoffe sind Stoffe, deren gespeicherte Energie sich durch Verbrennung mit Sauerstoff in nutzbare Energie umwandeln lässt. Als Kennwerte für die massen- bzw. volumenbezogene Wärmemenge, die Brennstoffe freisetzen können, dienen Heizwert und Brennwert. Eingeteilt werden sie vor allem, nach ihrem Aggregatzustand, in:

  • feste Brennstoffe
  • flüssige Brennstoffe
  • gasförmige Brennstoffe

Neben den Aggregatzuständen unterscheidet man Brennstoffe in fossile Brennstoffe ( Erdöl, Ergas, Kohle ) und regenerative bzw. nachwachsende Brennstoffe ( Holz, Biogas ).

Feste Brennstoffe

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Zu den Festbrennstoffen zählen fossile Brennstoffe, wie Steinkohle, Koks, Braunkohle und nachwachsende Brennstoffe, wie Stückholz, Scheitholz, Hackschnitzel und Holzpellets. Aufgrund der CO²-neutralen Verbrennung und der Verbesserung der Verbrennungstechnik ( Holzvergasung ) erfreut sich der nachwachsende Brennstoff Holz immer größerer Beliebtheit in der Gebäudetechnik.

Flüssige Brennstoffe

Gasförmige Brennstoffe