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Unterzüge und Stürze können als Ortbeton sowie Halbfertigteile oder auch als Fertigteile hergestellt werden. Diese Art von Sonderbauteilen finden häufig im Wohnungsbau, Geschossbau, Industriebau und im Hallenbau Anwendung. Durch die Ausbildung von Unter- oder Überzügen können weite unterstützungsfreie Räume geschaffen werden. Die Einbindung von Unter-, bzw. Überzügen muss vom Planungsbüro so statisch eingeplant werden, dass die Kraftschlüssige Verbindung mit der Geschossdecke berücksichtigt ist. Im Bauzustand sind entsprechende Montageunterstützungen bis zur endgültigen Endfestigkeit des Betons zu berücksichtigen. Im Skelettbau werden die tragenden Bauteile und die Ausbauteile unterschieden. Tragende Bauteile sind Decken, Unterzüge, Stützen, Bodenplatte und Fundamente. Je nach statischen und entwerferischen Gesichtspunkten können die Bauteile unterschiedlich auf- oder nebeneinander angeordnet sein.
Unterzüge nehmen die Deckenlasten auf und verteilen sie horizontal an die vertikalen Stützen. Sie können als Rechteckquerschnitt, Überzug oder Brüstung und als Ortbeton oder als Fertigbauteil ausgebildet sein. Statisch wirken sie als:
Stahlträger sind eine besonders beliebte Sturzform, da der Gestaltungsspielraum sehr groß ist. Stahlträger werden überwiegend aus Schrott gefertigt und können nach der Verwendung wieder recycelt werden.
Stürze und Unterzüge aus Stahl werden in der Regel in verschiedenen DIN-genormten Varianten angeboten, die entweder eine Doppel-T-Form oder eine U-Form haben. Zu den Doppel-T-Trägern zählen sowohl die IPE- und IPN-Profile, als auch die H-Träger. Die H-Träger werden aufgrund ihrer besonders hohen Tragfähigkeit häufig zur horizontalen Abstützung verwendet. Beispielsweise um die Decke abzustützen. U-Profile werden wiederum gerne im Brückenbau, Hallenbau oder Industriebau eingesetzt, wenn diese Form für die Konstruktion am sinnvollsten erscheint.
Abb.1: Aufbau eines Stahlträgers (Quelle: online unter klöckner.de)
Die folgende Übersicht zeigt die Arten der einzelnen Stahlträgern mit ihren Eigenschaften:
Bildquellen: online unter klöckner.de
Zum Einbau eines Stahlträgers muss nach statischer Überprüfung in der erforderlichen Länge und Stahlträgerart geliefert werden. Zum Einbau wird zudem ein geeigneter Mörtel benötigt. Für die Verkleidung des Stahlträgers sollte ausreichend Verputzmaterial inkl. Streckdraht vorhanden sein, um den Einbau realisieren zu können.
Der Einbau erfolgt üblicherweise in den folgenden Schritten:
Als Faustformeln für Unterzugsmaße können folgende Richtwerte angenommen werden: